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CLAY-MODELLE

Das seit 1927 bestehende Clay-Modelling ist eine der ältesten und traditionellsten Methoden, um Automobil-Designmodelle zur Visualisierung und weiteren ergonomischen und aerodynamischen Entwicklung herzustellen.

Clay ist der englische Ausdruck für Ton(erde). Clay für Designmodelle unterscheidet sich vom Töpferton darin, dass er aus Ölen und Wachs unter Zusatz von Schwefel statt von Wasser zusammen gemischt wird, was den Vorteil hat, dass er nicht schwindet. Das Material verhält sich dabei wie Knetmasse: bei Erwärmung wird es weich und verbindet sich, im abgekühlten Zustand kann man es mit Kratzern, Hobeln, Schlingen und Ziehklingen leicht bearbeiten und auf hundertstel Millimeter genau trimmen.

Fertige Claymodelle werden für die perfekte Illusion zur Präsentation lackiert oder mit einer lackierten Spezialfolie überzogen, so dass nicht einmal der Clay-Modelleur aus wenigen Metern Entfernung das Modell vom Serienfahrzeug unterscheiden kann.

Im Automobildesign werden Clay-Modelle sowohl für Interieur (Innenbereich) als auch Exterieur (Außenbereich) hauptsächlich im Maßstab 1:1 gebaut.

Leider ist es aus Geheimhaltungsgründen nicht möglich, an dieser Stelle anhand umfangreichen Bildmateriales die Arbeit des Clay-Modelleurs zu dokumentieren. Die hier abgebildeten Fotos sind offizielle Bilder aus der Automobilindustrie bzw. Bilder, die beim Bau des ersten Maßstab-1:1-Wagons der „Gipfelstürmer“-Achterbahn des Freizeit Parks Ruhpolding im Atelier Keramikeria entstanden sind.

GALERIE

Design Prozess Audi Sport Quattro Concept 2013

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